
Der Erste Weltkrieg bewirkte, dass die Aufträge Doucets und anderer Kunden immer spärlicher wurden. Nachdem sie eine Zeitlang unter der Aufsicht der Herzogin von Clermont-Tonnerre zusammen mit Evelyn Wyld verwundete Soldaten transportiert hatte, verschloss Gray 1915 die Türen ihrer Wohnung und ihres Ateliers und fuhr mit Sougawara nach London zurück. Dort versuchte sie, ihre Arbeit wieder aufzunehmen, hatte aber wenig Erfolg, obwohl im August 1917 in der britischen Vogue ein sehr positiver Artikel über sie erschienen war, in dem sie als eine "Meisterin der Lackkunst" bezeichnet wurde. Der mit "A.S." signierte Artikel bewies sehr viel intuitives Verständnis für die Feinheiten und Eigenarten ihres Werkes:
"Miss Grays Kunst, so wird behauptet, sei vom Modernismus beeinflusst", schrieb der namentlich nicht bekannte Kritiker. "Aber ist sie nicht einzigartig, unvergleichlich, eine Meisterin des freien Ausdrucks? ... Miss Grays Kunst geht über das Übliche hinaus, die Knappheit ihres Ausdrucks könnte man beinahe schon japanisch nennen ... Sie regt die Phantasie an."
"Was ist ihr Geheimnis? Welche Sehnsüchte bewegen diese seltsamen Figuren?" fragt A.S. in einer Bilderlegende, die auf mehrere der abgebildeten Werke zuträfe, auf eine Türpaneele, ihren ersten, noch vor 1913 entstandenen Wandschirm, auf dem sich dunkelblaue Berge gegen das hellere Blau des von einer Sternenstraße überzogenen Himmels abheben, und auf "Le Destin", diesen Wandschirm, der "von keinem Geringeren als Doucet erworben wurde", so der Autor.
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EINLEITUNG
IRLAND - PARIS
KÜNSTLERKARRIERE
JACQUES DOUCET
LACKKUNST
MADAME LÉVY
JEAN DÉSERT
SCHLAFZ.-BOUDOIR
NEUE RICHTUNGEN
"E-1027"
ZEIT UND STROH
ARTISTES MODERNES
EPILOG


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